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Diese Welt ist kein schöner Ort. Jede Narbe an meinem Körper verdanke ich ihr. Ich wollte nie so werden. Doch es gibt keinen Weg zurück, den gibt es nie. Man muss lernen mit der Verzweiflung, der Trauer und dem ganzen Hass zu leben. Auch wenn man weiß, dass es einen von innen auffrisst und dieser Schmerz bleibt ein Leben lang. Ich würde weinen, wenn ich nicht schon so abgestumpft wäre. Ich wollte nur glücklich sein, aber dies wurde mir seit Tag eins verwehrt. Ich sehne mich nach Ruhe, nach Stille. Nach Momenten, in denen ich alles vergessen kann. Doch der Lärm steigt täglich, bis es zu einem dunklen Rauschen wird, das nie wieder von deiner Seite weichen wird und dich überallhin begleiten wird. Dieses Rauschen ist die Einsamkeit, die dich packt, schluckt und nie wieder loslässt. Ich hasse diesen Freund, ich wünsche mir nichts weiter, als ihn nie wieder zu sehen..

24.9.17 00:00


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Ich merke langsam, wie ich mich verändere. Aber leider nicht zum Positiven. Ich wollte mich eigentlich nie verändern, weil ich immer dachte, es ist gut so, wie ich bin. Das gilt für jeden Menschen, finde ich. Aber ich spüre innere Kälte. Meine Emotionen schrauben sich zurück und mir wird alles egal. Ich weiß, dass es an den Drogen liegt. Sie machen mich gefühlstot. Ich flüchte mich in Musik und Drogen. Ich bin ruhiger und stiller. Es kann an den genannten Dingen liegen oder ich habe mittlerweile verstanden, dass es eh niemand wissen möchte, wie es mir geht. Ich isoliere mich. Ich wollte nie so werden, aber es passiert. Ich weiß, dass viele meiner Sorgen mich nicht weniger belasten, wenn ich Drogen zu mir nehme. Es ist der falsche Weg, ich weiß. Ich wende mich den falschen Dingen zu. Aber ich schätze mal, es ist mein Weg. Den werde ich alleine gehen, wie auch alles andere in meinem Leben. Es ist ein komisches Gefühl, wenn es erst schmerzt. Schmerzen, die man noch nie gespürt hat. Als würdest du nun sterben, unbegreifliche Schmerzen. Dieses Gefühl ist verschwunden und nun ist mir innerlich kalt. Meine Emotionen bleiben kalt, wenn ich auf meine narbenbedeckten Arme schaue. Jede Narbe hat seine Geschichte, die ich nie wieder vergessen werde. Dennoch blicke ich kühl darauf und nehme es hin. Ich habe mich abgefunden mit meinem Leben, mit meinem Elend. Das Harte daran ist einfach, dass man weiß, es gibt kein zurück mehr. Der Blick starr und das Herz kalt. Das wird mein Weg sein.

 

Mir ist das klar geworden, als mein kleiner Bruder mir in die Augen sah, und sagte:" Was ist los.. Deine Augen sind anders". Man sagt ja, die Augen spiegeln die Seele wieder. Naja, was soll man sagen. So ist das Leben..

19.9.17 15:36


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