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Verloren im Paradies

Es gibt Momente im Leben, in denen man das Gefühl hat, dass einem die Welt unter den Füßen zusammenbricht. Man scheint hilflos und seine Gedanken schnüren einem die Luft ab. Es ist still in diesen Momenten, aber dennoch hörst du deine stummen Schreie. Du ertrinkst in dir selbst.

Verloren im Paradies..

Manchmal hält dich nichts in dieser Welt. In der Welt, in der du sehnsüchtig versuchst glücklich zu sein. Es ist schwer in dieser Welt zu überleben. Jede Situation, seien es gute oder schlechte, zerren an dir. Im Leben ist nichts für immer. Der Mensch spürt es tagtäglich und kann nichts dagegen machen. Durch Verlust wird Hass geboren. Man fängt an, alles in seinem Leben zu hassen. Mein Hass begleitet mich schon seit meinem Leben. ich hatte Wünsche und träume, die ich mir erfüllen wollte, doch bei jedem Versuch, hat man mir gezeigt, dass es nicht so sein soll. Mein Kopf ist voller Gedanken, die ich nicht herausbekomme. Sie schwirren in meinem Kopf und lassen mich nicht zur Ruhe kommen. Fragen, auf die man nie eine Antwort bekommen wird. Alles, was bleibt, ist die Akzeptanz. Man muss akzeptieren, dass die Welt so ein Ort ist. Ich dachte nie, dass es so schwer ist, seinen Weg zu gehen. Ich versuchte ihn zu gehen, doch ich verlief mich. Bei der ganzen Reise hat es sich immer wie ein Stich ins Herz angefühlt, wenn etwas im Leben zerbrach. Ein tiefer unumgänglicher Schmerz, der dich zittern ließ. Der alles um dich herum ausblendet und dich in die Knie zwingt. Er zwingt dich zu Boden, auch wenn du mit aller Kraft dagegen kämpfst. Ich gab diesen Kampf schon lange auf, und aus diesem grausamen Schmerz wurde eisige Stille. Es ist ruhig und einsam. Man erkennt, dass etwas fehlt. Man weiß nicht genau was, aber man spürt das es wichtig war, doch nun fort ist. Furcht verbreitet sich in einem. Und irgendwann bleibt nur die Einsamkeit, in die du flüchtest.

15.8.17 21:11


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Die Welt ist ein grausamer Ort

Die letzten Monate schien ich recht glücklich. Ich hatte jemanden kennengelernt, der jeden Schmerz zuvor verblassen ließ. Sie war ein guter Mensch und ich hatte mir viel erhofft, aber diese Welt ist nunmal ein grausamer Ort, der nur darauf wartet, Träume und Wünsche von anderen Menschen zu zerstören. Ich hatte nie viele Träume. In meiner Welt war das Träumen nicht erlaubt. Man lernt schnell, wie die Dinge auf der Welt funktionieren, dennoch liegt der Schmerz tief bei Enttäuschungen.  Ich sehne mich nach Nähe. Mein größter Wunsch in meinem Leben war es, nicht alleine zu sein. Ich wollte nie alleine sein, doch bin es. 3 Menschen in meinem Leben, die ich zu lieben lernte, gingen. Sie ließen mich wieder alleine, weil ich aufgrund meiner Einsamkeit keine menschlichen Kontakte aufrechterhalten konnte. Obwohl ich es will, kann ich es nicht. Der Mensch lernt durch Erfahrenes und Gesehenes, doch was passiert mit jemandem, dem ein wichtiger Bestandteil fehlt? Mir wurde nie Liebe in meinem Leben vermittelt. Mittlerweile ist die Einsamkeit mein Freund. Ich isoliere mich und frage mich immer wieder wieso. Wenn man realisiert, dass sein Leben, aufgebaut aus Scherben, ein fehlerhaftes Konstrukt aus Selbsthass und Isolation ist, kommt einem alles nichtig vor. Man will sich ändern, doch weiß nicht wie. Man fühlt sich verlassen und traurig. Ich hatte mir so gewünscht, dass dieser Mensch bleibt. Dass er bei mir bleibt und mich versteht. Dass er für mich da ist, wenn ich weine und mich aufmuntert. Genau das hatte ich immer versucht. Du kannst einem Menschen nur zeigen, wie wertvoll er ist, indem du bei ihm bleibst. Ich fühle mich in dieser Welt nicht mehr wohl, eigentlich schon sehr lange nicht mehr.. Ich hätte jeden Stern für sie vom Himmel geholt. Ich möchte Menschen, die mir etwas bedeuten, meine ganze Aufmerksamkeit schenken, damit sie wissen, dass sie mir wichtig sind. Ich vermisse diesen Menschen so sehr, es schmerzt einfach nur.. In solchen Momenten fragt man sich, ob es sich lohnen würde, sich umzubringen. Man ist erlöst, und Menschen sollten für sich selbst entscheiden, ob sie in dieser Welt einen Platz finden oder nicht. Ich bin nicht gerne schwach, doch jedes negative Erlebnis reißt einen in die Realität und lässt einen verstehen, dass man hier Fehl am Platz ist..

Nicole, ich hoffe du wirst glücklich. Mein Ziel war es damals nur, dich glücklich zu sehen. Dein Lachen und dein Lächeln haben alles wieder gut gemacht. Mir ging es gut und ich war glücklich. Ich weiß ich bin ein anstrengender Mensch, aber ich hab es versucht. Versucht für dich da zu sein.

 

Wenn man nichts hat, sieht man alles anders. Im Allgemeinen kann ich sagen, dass mir alles Leid tut, was ich getan habe. Nicht jeder Mensch ist perfekt, entschuldige..

15.8.17 14:11


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