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Mein ganzes Leben lang war ich auf der Suche nach Glück. Ich weiß nicht, ob Menschen es verdient haben, glücklich zu sein oder zu werden. Aber ich suche und suche und finde nichts. Alles, was ich finde, sind Schmerzen und viel Leid. Ich wollte nie aufgeben in meinem Leben. Ich habe mir immer gesagt, ich kämpfe, egal was kommt. Seit Beginn meines Lebens musste ich kämpfen. Ohne richtige Eltern aufgewachsen, viele Todesfälle in meiner restlichen Familie und meinem Bekanntenkreis. Ich musste schon durch so vieles gehen, und frage mich tagtäglich, wie lange ich noch durch die Hölle gehen muss. Die letzten Monate meines Lebens zeigen mir allmählich, dass kämpfen nichts bringt. Erst verlor ich den Menschen, der mir am meisten auf dieser Dreckswelt bedeutete. Der Schmerz von diesem Verlust sitzt tief und manchmal hält dieser Schmerz mich vom Atmen ab. Der Druck in meiner Brust wird so groß, dass ich einknicke und mir an die Brust fasse. Amen fällt schwer und der Kopf ist voll. Jeden Tag stehe ich mit dem Gedanken auf, aufzuhören. Ich denke jeden Morgen an den Menschen, den ich verloren habe. Ich vermisse diesen Menschen sehr. Er half mir und zeigte mir, dass das Leben doch schön sein kann. Doch ich hätte niemals gedacht, dass sich alles so wandelt. Sie ging und darauf stürzte ich ab. Ich habe mittlerweile viel mit der Polizei zu tun und meine Anzeigen häufen sich. Ich wollte nie so werden. Ich wollte ein schönes Leben haben. Ich wollte glücklich sein. Aber ich fand nur Leid. Ich weiß nicht, wohin mich mein Leben führt, aber es wird nichts Tolles dabei herauskommen. Damit ich meine Emotionen im Griff habe, kiffe ich sehr viel. Es macht mich kalt, und ich verliere keinen Gedanken an Dinge, die mir Leid zufügen. Es ist nicht der richtige Weg, ich weiß. Aber welchen weg kann ich schon gehen? Ich weiß, wie das Ende aussieht. Ich hasse es einsam zu sein. Ich war es aber schon mein ganzes Leben lang, darum ist die Einsamkeit das Einzige in meinem Leben, was bei mir bleibt und was Beständigkeit in mein Leben bringt. Ich kann mich Menschen nicht öffnen, dies habe ich schon auf sehr schmerzreiche Arten gelernt. Ich sehne mich nach so vielen Dingen. Aber ich soll wohl nichts davon bekommen. Ich dachte immer meine Ansprüche seien sehr niedrig, weil ich dankbar für alles Gute in meinem Leben bin. doch vielleicht war das auch einfach der falsche Gedanke. Ich frage mich oft, wie viel ein Mensch ertragen kann, bis er nicht mehr kann. Doch bevor ich an eine mögliche Antwort denken bin, füllt sich meine Lunge mit THC und meine Gedanken verfliegen. Doch jede einzelne Narbe lässt mich realisieren, dass das hier kein Traum ist, sondern Realität. eine schöne, grausame Realität, die mich nicht fliehen lässt. Die mich packt und solange würgt, bis ich nachgebe. Viele Fragen, doch keine Antworten. Ich kam allein auf die Welt, und werde allein wieder gehen...

10.9.17 16:55


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Alles ging, die Drogen kamen.

5.9.17 22:10


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