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Manchmal fragt man sich, wieso bestimmte Wünsche, die man hat, in Erfüllung gehen und Andere nicht. Ich glaube eigentlich recht wenig, an eine höhere Macht, die alles vorherbestimmt. Auch das Prinzip des Schicksals, halte ich für sehr kritikfähig. Meiner Meinung nach, entscheidet der Mensch selbst. Jede kleine Änderung im Leben oder Handlung, kann sehr entscheiden für den weiteren Lebensverlauf sein.

 

Und ein Wunsch von mir ging in Erfüllung. Der Mensch, den ich lieben lernte und dann verlor, kam auf mich zu, um reinen Tisch zu machen. Über die Dinge, die damals, von meiner oder ihrer Seite, falsch waren, zu sprechen. Im ersten Moment musste ich daran denken, dass sie dies nur tut, da sie ein schlechtes Gewissen hatte, denn die eine oder andere Sache, die passierte, traf mich härter und stärker, als sie. Dies wäre theoretisch auch kein Problem gewesen, reinen Tisch zu machen. Die Vergangenheit ruhen zu lassen. Zwar nicht als Freunde, aber auch nicht als Feinde aus der ganzen Sache zu gehen, sondern als 2 Menschen, die lernen mussten, nebeneinander unabhängig existieren zu können.

 

Sehr schnell merkte ich, dass ich, wie ich es mir eigentlich auch gedacht hatte, noch sehr viel für sie empfinde. Aber dies hielt uns nicht ab, über Vergangenes zu schreiben und zu sprechen. Schnell fielen wir wieder in alte Raster zurück, meiner Meinung nach. Was natürlich auch nicht verwerflich ist, zumal man die andere Person ja kennt. wir sprachen und schrieben sehr lange über die Sachen. Und kamen zu dem Entschluss, dass in der Vergangenheit vieles hätte anders laufen sollen, aber solche Dinge kann man im Nachhinein nicht beeinflussen. Man kann sie bereuen, aber niemand gibt dir die Garantie, dass bereute Handlungen auch vergeben werden. Deshalb sollte man mit sich selbst sehr schnell Frieden schaffen und Fragen, die die Schuld oder sonstiges betreffen, ablegen.

Ich habe noch Gefühle für sie und sie für mich. Eigentlich eine perfekte Grundlage für eine Beziehung, aber so einfach ist das nie. Wir sprachen nochmal über alle Pläne, seien es dumme oder gute, schöne oder riskante, sichere oder gefährliche, gewesen. Alles nur reine Fantasie, denn es lag natürlich leider alles in der Vergangenheit. Aber es war sehr schön, nochmal alles zu besprechen und nochmal konfrontiert zu werden. Natürlich nicht mit den negativen Dingen, aber dies gehört dazu.

So wie es sich alles ergeben hatte, sprachen wir darüber einen Neuanfang zu wagen. Natürlich kann man die Dinge, die man tat oder erlebt hatte, nicht einfach so ausblenden. Das verlangte auch keiner. Ich liebe sie wirklich, und wünsche ihr, ganz egal wann und wo sie sich befindet, nur das Beste. Und bin auch sehr froh darüber, dass wir eine zweite Chance bekommen haben, um das besser zu machen, was schlecht war und um aus den Fehlern zu lernen, die uns auseinandertrieben. Doch ich habe leider meine Zweifel..

 

Die Vergangenheit holt einen schneller ein, als man denkt. Und wenn man einmal in sein altes Raster gefallen ist, kommt man da meist nicht mehr heraus. Davor habe ich sehr Angst. Dass sie oder vielleicht sogar ich, vielleicht auch wir beide, zu stark von der Vergangenheit geprägt sind, was uns das Träumen zwar erlaubt, aber uns an der Umsetzung hindert. Ich habe ständig die Angst, dass ich auf mein Handy schaue, eine Nachricht von ihr bekomme, in der steht:" Ich kann das ganze nicht. ich dachte es könnte es, aber es geht doch nicht". Dass sie mich erneut verletzt, obwohl ich sie liebe. Dass sie erneut geht, und nur Leid und Schmerzen bei mir hinterlässt. Das möchte ich nicht, ganz und gar nicht. Denn dieses Mal wüsste ich, ob ich nochmal aufstehen könnte. Das erste Mal ging ich schon so stark durch die Hölle. Ich nahm Drogen, um mich einfach irgendwie zu betäuben. Betrank mich, um den Frust irgendwie verarbeiten zu können. Habe so oft geweint, weil ich das Ganze nicht konnte. Ich möchte nicht noch einmal dadurch. Deshalb weiß ich nicht, ob das Ganze mit uns klappen kann.

 

Entweder wird sie sich dafür entscheiden, dass sie das nicht kann. Dass sie sich eigentlich die ganze Zeit mit mir selbst belog aus unerfindlichen Gründen. Dass sie genau an den Dingen wieder scheitert, die auch das erste Mal die Ketten sprangen. Dass ich genau die selben Fehler, natürlich unbewusst, mache und sie verletze. Oder ich werde der Punkt sein, an dem es hängt. Weil meine Angst einfach zu groß wird, nochmal von ihr so stark verletzt zu werden. Dass die Vergangenheit uns beide einholt, und uns erneut auf eine schmerzhafte Art und Weise zeigt, dass es mit uns nicht klappen kann. Und dass es auch nie klappen wird, ganz egal, was man macht und was nicht.

Ich sehe mich gerade sehr stark eingeengt. Ich weiß auch nicht, wie ich reagieren soll. Zum einen liebe ich diesen Menschen, mehr als alles anderen und möchte nur, dass sie glücklich und gesund ist. Zum anderen habe ich aber unglaubliche Angst, nochmal durch die Hölle gehen zu müssen, um die Narben und Wunden, die ich lange versucht hatte, irgendwie zu verheilen, erneut heilen muss. Dass die Schmerzen, die ich ertragen musste, dieses ganze Leid, welches ich mühsam verdrängte und hinter Mauern schloss, wieder hervortritt und mich abermals härter treffen, wie vorher. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Entweder ich rette mich selbst, vielleicht vor einer unbegründeten Angst oder ich lasse mich nochmal darauf ein und kann nur hoffen, dass es diesmal anders wird. 

7.1.16 17:57


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Heute ist Silvester. für viele Menschen ein Tag, bzw. eine Nacht, in der gefeiert wird. Man macht sich Vorsätze fürs neue Jahr, die meist eh nicht eingehalten werden. Ich verstehe auch nicht, wieso man ein neues Jahr braucht, um etwas in seinem Leben zu verändern. Wenn der Wille da ist, sollte man oder kann man dies jederzeit machen. Die Kausalität des neuen Jahres, finde ich dafür nicht notwendig, aber es ist Brauch. Ich mache mir keine Vorsätze, jedenfalls nicht extra für das neue Jahr. Ich halte diesen Gedanken, dass man jederzeit etwas ändern kann, im Vordergrund.

Jedoch bin ich sehr froh, dass das Jahr zu Ende geht. Ein neues Jahr bedeutet immer einen kleinen Neuanfang. Man lernte viel im vergangenen Jahr und versucht das Gelernte umzusetzen. Das Jahr 2015 war nicht schön. Es ist vieles passiert, was ich nicht wollte, aber nicht aufhalten konnte. Man sagt ja, neues Jahr neues Glück. Hoffentlich trifft es diesmal zu, aber ich mache mir keine Hoffnungen, denn dies verhindert den Punkt der Enttäuschung.

 

Ich überlegte lange, was ich heute tun soll. Es ist eigentlich nicht so wichtig, wie das Jahr beendet wird und wie das neue begrüßt wird. Doch ist es irgendwie etwas Besonderes. Naja in großer Feierlaune bin ich nicht grade, aber was soll man machen. Ich werde mich vermutlich betrinken, aber da werde ich sicher nicht der Einzige sein, der so den Start ins neue Jahr anfängt.

 Natürlich feiert man mit Familie oder Freunden, halt mit Menschen, die man gerne hat, und die die eigene Existenz schätzen. Doch besteht immer noch der Wunsch, Tage, wie diese, die durchaus auch sehr schön sein können, mit Leuten zu verbringen, die drauf scheißen, was du machst, oder wie es dir geht. Naja, so ist das leider.

 

 Ich muss leider gestehen, dass ich Silvester sehr gerne mit ihr gefeiert hätte. Solche Tage würde man halt gerne mit Leuten, die man liebt, verbringen. Nur manchmal gehen solche Wünsche leider nicht in Erfüllung. Ich muss auch sagen, dass ich selbst von mir enttäuscht bin, diesbezüglich. Dass ich so stark an einem Menschen hänge, und auch noch Monate später so negativ beeinflusst werde, hätte ich nicht gedacht. Aber so etwas kann man sich ja leider auch nicht aussuchen. Auch der Gedanken, dass es nächstes Silvester dazu kommt, sind theoretisch gesehen sehr idiotisch. Aber die habe ich leider momentan noch.

 

Alleine die Vorstellung macht mich glücklich, obwohl es Wunschdenken ist. In ihr Gesicht zu schauen, in ihre Augen und dabei warten, bis das alte widerliche Jahr vorüber streift, damit man das neue Jahr mit dem schönsten, was ich je sah, beginnen kann. Ein wundervoller Gedanke. Aber anstatt es so zu machen, werde ich wahrscheinlich so betrunken sein, dass ich das Ganze gar nicht so mitbekomme. Traurig. An solchen Tagen würde ich auch gerne wissen, was sie so macht. Mit welchen Leuten sie unterwegs ist, ob sie viel Spaß hat und solche Sachen. Denn auch wenn es so hässlich geendet hat, wünsche ich ihr einen sehr schönen Tag. Und ich hoffe auch, die Leute, die mit ihr unterwegs sind, wissen ihr bezauberndes Lachen zu schätzen. Die Träume von Anderen sind für viele Leute selbstverständlich. Irgendwie gemein, aber da kann man nichts machen leider.

 

Trotzdem wünsche ich den Leuten da draußen einen schönen Start in das Jahr 2016. Und wenn ihr Neujahrsvorsätze habt, dann haltet sie auch ein. Allen Leuten also einen guten Rutsch ins neue Jahr und feiert schön mit Leuten, die euch wichtig sind. Das wünsche ich auch dir Jana. 

  

31.12.15 16:51


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