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Es ist sehr komisch manchmal. Man fühlt sich prächtig, ist einfach zufrieden, wie sich die dinge ergeben haben, doch trotzdem weiß man, dass es nicht in Ordnung ist.

Gefühle, wie Sehnsucht, Verzweiflung und Trauer begleiten uns ein ganzes Leben lang. Wenn man es objektiv betrachtet, sind das sogar die Emotionen, die der Mensch am häufigsten spürt. Sehnsucht. Jeder Mensch sehnt sich nach etwas. Sei es materialistisch oder individuell. Irgendetwas hat der Mensch immer, dessen Besitz er nicht hat. Und diese Sehnsucht nach etwas prägt einen. Es lässt einen wünschen. Es lässt einem Motivation war. Denn der Gedanke diese Sehnsucht zu stillen, ist ein sehr großer Antrieb. Aber es ist auch destruktiv. Etwas zu wollen, eine Situation oder etwas anderes, aber zu wissen, dass es niemals so wird, zerstört einen langsam.

Verzweiflung ist auch so eine Sache. Jeder Mensch spürt dies und eigentlich sehr oft. Keine Antwort auf Fragen zu wissen, bedeutet im groben Sinne verzweifeln. Man ist überfordert mit der gegebenen Lage und sieht keine Option. Keine Möglichkeit, wie man weiter verfahren kann oder eventuell auch sollte. So eine "Verzweiflung" reicht von kleineren Diskussionen bis hin zu großen Entscheidungen, die das eigene Leben betreffen. Es ist ein Gefühl, welches uns oft Dinge tun lässt, die wir nie machen wollten. Es ist vergleichbar wie ein Tier in einer Falle oder in einem Käfig. Man sieht keinen Ausweg, aber versucht trotzdem einen zu schaffen, mit all seiner Kraft. Doch es wird meist nichts.

 

Trauer ist auch ein ständiger Begleiter im Leben. Die meisten verstehen den Sinn dahinter nicht. Trauer oder traurig sein. Sid sehr viele Menschen sehr oft. Man kann über alles traurig sein. Einen Verlust, ein Filmende... Über alles kann man traurig sein. Die meisten merken es nur nicht, denn das "Traurigsein" an sich, ist tagtäglich im Leben zu finden. Einen Umstand, der anfangs neu erscheint, aber durch Häufigkeit zum Alltag wird, wird akzeptiert. Er bleibt ungeachtet und ist unter uns.

 

Meine Sehnsucht, die ich momentan spüre und die mich nicht schlafen lässt, egal wie fertig, egal wie kaputt ich bin, ist dieses eine wundervolle Mädchen. Wir haben eine Vergangenheit zusammen, leider ein wenig schlechter, als man es sich wünscht. Ich liebe sie sehr und bin recht durcheinander, wenn ich mit ihr spreche. Ich schreibe oft über sie. Sie geht nicht mehr aus meinem Schädel, egal an was ich versuche zu denken. Meine Sehnsucht ist sie. Ist komisch gesagt, im Sinn ist es auch sehr komisch. Doch das ist meine Sehnsucht. Ich sehne mich nach ihr. Ich sehne mich nach einer Zeit, in der sie und ich ohne Probleme, ohne Dinge, die es immer wieder schaffen, uns irgendwie auseinanderzureißen, sein können. Es ist ein komisches Gefühl. Auch wenn sie theoretisch da ist, vermisse ich sie. Es ist, als hat man Dinge, die man möchte. Aber diese Sachen darf man nur mit verschiedenen Beeinträchtigungen benutzen. Es ist sehr schwer zu erläutern.

 

Verzweiflung sehe ich in dieser Sache auch. Meine Antworten sind aufgebraucht und trotzdem rasseln noch tausend weitere Fragen ein. sie scheinen nicht mehr aufzuhören. Ich sehe keinen Ausweg aus der Situation. Jegliche Optionen oder Möglichkeiten, die ich hatte, scheinen versiegelt zu sein. Ungewiss, mit welcher Wahl man was erreicht hätte. Man wird vor einen Trümmer gestellt, nichts zu tun. Aber man möchte unbedingt, diese Trümmer beiseite schaffen, um etwas neues, etwas besseres, etwas schöneres zu bauen. Aber auf das "du darfst" wartet man. Eine widerlich gefühlte Ewigkeit. Ohne Antworten oder Verständnis. Eine Lage, die einem kurz erklärt wird. Kein wieso oder weshalb. Keine Gründe. Nur Fakten. Und dann soll man warten. Verzweiflung nennt man das Gefühl, wenn man nicht mehr weiter weiß.

 

Und Trauer. Die Sache, die das ganze noch schön abrundet und erst bedeutsam macht. einen macht es traurig, weil man vieles möchte, aber es nicht schafft oder bekommt. Man schätzt erst den Wert von etwas, wenn es einem genommen wird. Je mehr Trauer du verspürst, desto klarer wird dir, wie wichtig dir das ist. Wie viele Tränen du vergießt, wie oft du drandenken musst. Wie fertig es dich macht. Alle Indikatoren, um zu verstehen, dass etwas weg ist, dessen Verlust du dir nie erhofft hast und du nicht verkraftest, sind dann gegeben.

 

 Ich fühle mich genau in so einer Lage. Kraftlos, willenlos und zerstört. Angegriffen von meiner Sehnsucht, geplagt durch meine Verzweiflung und niedergeschmettert durch meine Trauer. Zittrige Hände, Schweißausbrüche, Magenkrämpfe und Tränen in den Augen. eine eklige Kombination. Man hofft nur, dass es nicht so schlimm wird und schnell vorbei ist. Und dazu eine innere Leere, die das ganze verschleiert und bedeutungslos zu machen scheint. Doch du weißt ganz genau, dass es vielleicht sogar das Wichtigste in deinem Leben ist.

7.2.16 23:08
 


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